Bilder aus der Gaststätte Gastfeld

livemusik

Fr, 25., und Sa, 26. Sept., jeweils 20:30 Uhr Rain Dance Kids Raindance Kids Sensationelle Neuentdeckung, über die wir ganz besonders glücklich sind: Das Crossover ihrer energetischen, ekstatischen Musik passt in keine herkömmliche Schublade, Begriffe wie americana, low folk, psychedelic oder post country greifen nicht wirklich. Von uns bei ihrem ersten öffentlichen Konzert am 12. Dezember 2014 in Hamburg entdeckt und sofort für euch gebucht. Unsere Slots für das erste Halbjahr waren damals schon vergeben, jetzt kommt die Band.

Nikolas Kuhl (Banjo, Harmonium, Gesang), Lea Friedrich (Violine), Stephan Rosche (E-Gitarre, Harmonium) und Niklas Holling (Akustik-Gitarre), alle vier Filmstudenten der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, gründeten Raindance Kid im Sommer 2014 und probten zunächst akustisch im heimischen Wohnzimmer. Bald kamen Ryan Leverenz-Mompellio am Bass und Rubén Gleyzes am Schlagzeug dazu und der Sound wandelte sich vom klassisch folkigen Bluegrass hin zu einer Musik, der man sich nicht entziehen kann. Die traditionellen Countryinstrumente wie das Banjo, die Violine und das Harmonium fügen sich auf ungekannte Weise nahtlos ein in eine mal aggresiv treibende, dann wieder tranceartige, bis zur Schwerelosigkeit flirrende, schamanisch finstere, moderne Rock-Musik. Oder wie ein Besucher des letzten Raindance Kid-Konzertes in Hamburg sagte: »Schon irgendwie Country, aber für mich ist das Heavy Metal.«

Doch die Songs, die Nikolas Kuhl schreibt, sind mehr Pop als das Zitat vermuten lässt. Harmonisch und melodiös, zuweilen sogar an der Grenze zum Pathos, vereinen die Songs von Raindance Kid die unterschiedlichen musikalischen Wurzeln der sechs Musiker zu einer Performance, die das Publikum in ihren Bann zieht und mit mehr als einem Ohrwurm zurücklässt. Denn bereits im frühen Stadium eines neuen Songs arbeitet die ganze Band zusammen an Arrangement und Sound.

Viele der häufig spirituell anmutenden Texte handeln von den eher düsteren Seiten des Lebens, von Angst, Geistern, von (Nah-)Tod und Ekstase. Und auch der Natur, die sich in vielen Metaphern wiederfindet, haftet stets eine finstere Mystik an. Diese Tatsache tut jedoch der guten Stimmung keinen Abbruch. Im Gegenteil betreibt die Band mit ihrer Musik einen Exorzismus der äußerst spaßigen Sorte und wenn sechs Musiker gleichzeitig bei Old Time Spirit ein Trommelsolo auf ihren Instrumenten abbrennen, dann vertreibt das garantiert alle bösen Geister.

Brechend volle Konzerte in Hamburg, eine Einladung auf die »Fusion« im Juni und nun die pünktlich zu den Auftritten im Gastfeld erscheinende Debüt-EP sind erst der Anfang für eine junge Band, die mit ihrem ganz besonderen Crossover-Sound einen Volltreffer in der Nachwuchsszene gelandet hat. Der Regentanz ist eröffnet.

https://www.youtube.com/watch?v=1vZGUShIvhk (»Hoka Hey«, rehearsal rework)
https://soundcloud.com/raindance-kid-1
http://www.raindancekid.de
https://www.facebook.com/raindancekid

Der Eintritt ist frei.


Fr, 16., und Sa, 17. Okt., jeweils 20:30 Uhr little Mountain Little Mountain
South London's new folk-rockers: Die großartigen Songs dieser Band verzaubern mit ihrer traumhaften Schönheit. Im Frühjahr erschien das selbstbetitelte Debütalbum, das zahlreiche enthusiastische Rezensionen erhielt. Gitarrist Ross Godfrey ist seit jeher auch Mitglied der Band Morcheeba, Amanda Zamolo war die Sängerin auf deren Album »Dive Deep«. Über ein Konzert der Band schreibt die britische Musik-Website Gigslutz:

»A band with a story behind them almost as heart-warming as the gentle folk-rock they create, Little Mountain are a true joy to see live. Having met whilst recording the ›Dive Deep‹ Morcheeba album, Ross Godfrey and Amanda Zamolo originally started writing songs together out in sunny California. Coming to London to pursue both a band, and a family, together, the pair happened upon the perfect male lead for the Little Mountain project. Godfrey and Zamolo fell for Ste Forshaw's distinctive voice and guitar playing when they came across him busking; Ross interrupted the police who were moving him on, and immediately proposed a jam. The rest is history.

(...) As Forshaw's subtly powerful, deeply emotive, husky vocals flow alongside the delicate harmonies of Zamolo, I'm immediately cast under Little Mountain's spell. A truly heart-rending start to the set that leaves me utterly captivated.

(...) With their skilled musicianship and endearing onstage chemistry, this collective create wonderful slices of folk-rock capable of charming even the most cynical of listeners.

From songs about ›falling in love with aliens‹ to sunbathing, Little Mountain ooze hypnotic, dreamy vibes that could easily transport you to the California sunshine where the band first formed. As Forshaw and Zamolo swap between leading songs and flawlessly harmonising, their contrasting vocals fit perfectly with one another, as they flow seamlessly alongside Godfrey's intricate steelstring riffs. Fusing together traditional folk influences with chilled out, effervescent melodies, the result is something quite enchanting. It may not be ›raucous‹, but it's incredibly emotionally powerful.

(...) Utterly beautiful in its simplicity, Little Mountain have clearly mastered the art of creating uplifting songs that will leave you both moved to tears, yet filled with a reassuring sense of hope. Little Mountain's eponymous album is out now, and it's pretty lovely, but you really should catch this band live to capture their true magic.«

Wir vom Gastfeld sind sehr glücklich, diese Band als erstes Venue in Norddeutschland zu präsentieren.

http://www.littlemountain.co/listen
http://www.littlemountain.co
https://www.facebook.com/littlemountainuk

Der Eintritt ist frei.

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Fr, 13., und Sa, 14. Nov., jeweils 20:30 Uhr The Tame and the Wild The Tame and the Wild
The Tame and the Wild sind eine neue fünfköpfige Indie-Folkpop-Band aus Luxemburg.

»Its music drives with vocals exploring human emotions among the natural world, sea and stars, youth and age, reciliency and love, boldness and resignation, honesty and memory. The songs urge one to touch those personal situations that are set in and often so tightly bound to nature.

The sound is organic and layered in sonic detail. The band combines melodic lyricism with expansive instrumental sections reaching from ambient soothing to loud distortion. The combination of the band's lead and backing vocals, guitar, organ, keyboards, bass, and drums will deeply move you . . .«

Die Arbeit an ihrem Debütalbum haben The Tame and the Wild fast abgeschlossen, es soll noch vor den Gigs bei uns erscheinen. In diesem Jahr waren sie bereits zur Indie Week Europe in Manchester und zum Rock A Field Festival in Luxemburg eingeladen, zusammen mit Bands wie Muse und Alt-J. Die Konzerte bei uns im Gastfeld sind ihre ersten in Norddeutschland und sie freuen sich sehr darauf.

Line-up: Seja Rockel – vocals, Philippe Demart – guitars, Tom Goedert – keys, Flëpp Wenger – bass, Christophe Demart – drums.

https://soundcloud.com/thetameandthewild
https://www.youtube.com/watch?v=-7gsX4JYPrw (Album teaser)
http://www.thetameandthewild.com
https://www.facebook.com/thetameandthewild

Der Eintritt ist frei.

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Musik-Quiz
mit Live-Musik,
präsentiert von Hiroshige

jeden 3. Dienstag
im Monat:
15. September
20. Oktober
17. November
15. Dezember





NEU! mittwochs, jeden 2. Monat:

erstmals: 11. Nov., 20:00 Uhr

Der Eintritt ist frei.
Poetry Nights
Fr, 11. Sept., 20:00 Uhr
Der Helene-F.-Gedächtnisabend
Ein-Mann-Vollgas-Kapelle Lutz Drenkwitz trifft den literarischen Herzensbrecher Marc Domin: Ein wüster Abend, der sämtliche Grenzen sprengen wird und völlig neue Maßstäbe setzt! Explosionskraft und Kreativität in Ton und Bild. Countrybluespunkrock trifft Untergrund-Literatur.

Eintritt: 5 Euro
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Non-Places
Fotografien von Andreas Günther, Köln
Ausstellung vom 01.07. bis 31.10.2015
Andreas Günther »Was fotografieren Sie denn da? Da ist doch nichts Besonderes.« Bemerkungen dieser Art hört er immer wieder, wenn er mit Kamera und Stativ – bevorzugt mit einer analogen Großformatkamera – durch die urbane Landschaft zieht und das Objektiv auf vermeintlich Belangloses, auf unscheinbare Ecken und unspektakuläre, unbestimmte Orte richtet.

Andreas Günther, geboren 1973 in Münster und heute in Köln lebend, fotografiert vor allem Orte und Dinge, die ihm in seiner alltäglichen Lebenswelt begegnen. »Es sind Motive«, so der Fotograf, »die nicht von sich aus danach zu drängen scheinen, fotografiert zu werden, Orte, die als Nicht-Orte – im Sinne des Anthropologen Marc Augé – nie Eingang in die allgemeine Erinnerungskultur und das Repertoire der üblichen Stadt- oder Landschaftsansichten gefunden haben.«

Mit seinen Fotografien bewegt Andreas Günther sich im Spannungsfeld zwischen strenger sachlicher Dokumentation und artifizieller Bildästhetik, zwischen der präzisen Aufzeichnung architektonischer, topographischer und sozialer Räume einerseits und der künstlerischen Transformation der vorgefundenen Realität in eine nüchterne, aber erzählerische Bildsprache andererseits. Seine lakonischen, oft melancholisch gefärbten Bilder transportieren keine handfesten Botschaften. Eher verstehen sie sich als ein ästhetisches Angebot. Sie überlassen es dem Betrachter, die Dinge und Orte der alltäglichen Lebenswelt und ihr möglicherweise narratives Potential für sich zu entdecken.

Unter dem Titel »Non-Places« zeigt das Gastfeld nun vom 01.07. bis zum 31.10.2015 ausgewählte Farbfotografien aus verschiedenen Bildserien von Andreas Günther. Es ist seine erste Einzelausstellung.

www.andreasguenther-fotografie.com


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Das alte Tresenregal,
das auf dem Foto vom Eröffnungstag des Gastfelds, dem 16. Oktober 1911, zu sehen ist, galt lange Zeit als verlorengegangen. Fast sechs Jahrzehnte litt es in einem vollgestellten Kellerverschlag, bis es 2011 beim Entrümpeln entdeckt wurde. Man hatte es Anfang 1953 dorthin verbracht, als die Gaststätte dem Zeitgeschmack der 1950er Jahre entsprechend umgestaltet worden war. Mit finanziellen Mitteln des Landesamtes für Denkmalpflege und der Hauseigentümer wurde es aufwendig restauriert und befindet sich heute wieder an seinem angestammten Platz hinter dem Tresen, wo es in seinem alten Glanz erstrahlt.
historisches Bild von der Gaststätte Gastfeld

Gastfeld, das niederdeutsche Wort für Gerstenfeld,
war der Flurname der hiesigen Gegend, bevor sie ab 1875 bebaut wurde. Der Name gründete sich auf den Anbau von Gerste für die Bremer Brauereien. Noch heute wächst im Garten des Hauses vereinzelt wild die Gerste und würde sicherlich gerne zu Bier oder Whisky verarbeitet werden.
wir freuen uns auf sie
gerstenfeld