Bilder aus der Gaststätte Gastfeld

livemusik

Fr, 12., und Sa, 13. Febr., jeweils 20:30 Uhr Johnny Remember Me Johnny Remember Me
Die 2008 gegründete sechsköpfige Band aus Hannover spielt Vintage-Indiepop. Ihr Sound ist »irgendwo zwischen Arcade Fire und Blur« angesiedelt und vom Mainstream milchstraßenweit entfernt. Benannt hat sich die Band nach einem Song von John Leyton, der 1961 Nr. 1 der UK Singles Charts war.

Nach einer EP im April 2012 erschien im Juni 2015 auf Minihorse Records ihr Debütalbum »No One Is Ever The Same After«. Die Band sagt über sich: »Johnny schreibt keine Songs. Johnny stellt mit Zucker überzogene Geschosse her, die auf dein Herz zielen.«

Hier zwei Rezensionen über die Band:

»Johnny Remember Me sind sehr gut: Teenager- und Kitchensink-Dramen verpackt in dreiminütigen Wohlklang, Everly Brothers-Harmonien und Phil Spector-Sound. Naja, die Engländer haben halt den Dreh raus. Was, Johnny Remember Me sind aus Deutschland? WAHNSINN!!!« (Programmheft des BootBooHooks-Festivals)

»Es lohnt sich unbedingt, Johnny Remember Me live zu erleben, denn das ist nicht einfach nur ein Konzert, sondern eine entspannte Party mit wundervoller Popmusik, von der man garantiert einen Ohrwurm mit nach Hause nimmt.« (hanns, Magazin für junges Leben in Hannover)

Line-up: Jan Müller – Gesang, Gitarre, Bass VI; Christian Grün – Gesang, Gitarre; Uli Klingenschmitt – Gitarre, Gesang; Ali Mauritz – Orgel, Keyboard, Gesang; Sascha Meinecke – Bass; Jens Aschenbrenner – Schlagzeug

Die Konzerte bei uns im Gastfeld sind die ersten der Band in Bremen und sie freut sich sehr darauf.

http://johnnyrememberme.bandcamp.com

Support:




brixZeki wurde 1981 als Sohn einer südkoreanischen Mutter und eines türkischen Vaters in Bremen geboren. Obwohl er Musik immer liebte, begann er erst im Alter von 21 Jahren Gitarre zu spielen. Zunächst spielte er E-Gitarre in Punk-Bands, danach Rock, dann Folk und immer öfter akustisch. Seit 2014 tritt er unter seinem eigenen Namen auf. Im gleichen Jahr erschien sein Debütalbum »Majestic« bei Gunner Records. Ende 2015 veröffentlichte er vorab zwei Singles von seinem im März kommenden Album »Shiner«.

http://zekimin.bandcamp.com
Fr, 26., und Sa, 27. Febr., jeweils 20:30 Uhr Wyoming Wyoming
Diese Band ist bereits auf dem direkten Weg zur großen Karriere: Die Brüder Manuel und Sascha Lukas und ihr Schulfreund David Stieffenhofer aus dem kleinen hessischen Ort Lorch gründeten WYOMING im März 2012. »Im Grunde ist unser Sound entstanden, als wir uns 2012 im März einen Monat lang bei unseren Eltern im kleinen Kaff im Keller eingeschlossen haben und konnten quasi einen Monat lang nur Musik machen. Keiner hat uns gestört und da haben wir vieles ausprobiert.« Das Ergebnis nennen sie »Dream/Independent Pop«.

Im Juli 2013 nahm das Independent-Label AdP sie unter Vertrag, drei Monate später erschien das Debütalbum »Fountain«, zwei Single-Auskopplungen folgten. Da wohnte die Band bereits in Köln. In der Folge begleitete die Band die britischen Indie-Rocker Glass Animals auf zwei Deutschland-Touren und übernahm den Support unter anderem für !!! (Chk Chk Chk) aus New York und das US-Duo Sales, sie spielte auf zahlreichen Festivals wie c/o pop, Phono Pop und Melt!. Am 13. November 2015 erschien ihr zweites Album »Moon Jaunt«.

Über dieses Album schreibt der Rezensent Christian Preußer (DIE WELT): »Als Leonard Nimoy in seiner Lebensrolle als Mr. Spock einmal seinem alten Weggefährten Käpt'n Kirk zuflüsterte: ›Alles was ich kenne, ist Logik‹, da hatte er zwar ursprünglich nur sein binäres Wesen charakterisieren wollen, doch fasste er damit auch gleichermaßen die Welt der Universumreisenden von WYOMING in Worte. Denn alles, was diese drei eleganten Jungs anpacken, das entspringt einer ihnen ureigenen Logik. Zwar dringt das musikalisch hochbegabte Trio erst rund 40 Jahre später als Nimoy in unendliche Weiten vor, doch würden der kompletten Crew der Enterprise auch heute noch Tränen des Glücks in die Augen schießen, hätte sie in diese abgefahrenen Landschaften vordringen können, die WYOMING auf ihrem zweiten Album ›Moon Jaunt‹ entdecken. Man weiß genau: alles muss aus 0 und 1 zusammengesetzt sein. Doch ist in dieser Musik noch etwas verborgen, das einen normalempfindsamen Menschen um den Schlaf bringt.

wyomingHatten David Stieffenhofer und die Gebrüder Manuel und Sascha Lukas auf ihrem knisternden Debüt-Album ›Fountain‹ (2013) noch griffige Synthesizer-Landscapes entworfen, irgendwo im Spannungsfeld zwischen The Whitest Boy Alive und Yo La Tengo, so spielt das Trio mit ›Moon Jaunt‹ nun den Soundtrack zu einem Leif-Randt-Roman. Hier flirrt und flimmert es in allen Ecken, der Sound ist sanft, die Rhythmen sind komplex. Es gibt Songs auf diesem wundersamen und suchterregenden Album, die sind so zart, als habe die Band sie auf Watte gebettet und Songs, welche so splittrig und zittrig sind, als habe die Band sie unter Strom und ins Wasser gesetzt. Stil und Intuition werden hier mit einer solchen Grandezza vereint, wie man es eigentlich nur von Musikern aus New York oder Bristol kennt.«

Und Anna-Luisa Rudolph: »Laut Wikipedia wird der kleine Ort Lorch, im hessischen Rheingau gelegen, von Weinbau und Tourismus geprägt. Das muss aber nicht so bleiben, schließlich schickt sich das junge Herren-Trio namens WYOMING an, die Welt im astronomischen Supersturm zu erobern. Für die ›schwierige‹ zweite Platte haben die Hessen einen kleinen Ausflug zum Mond gewagt. Der Mut hat sich gelohnt. Der Sound wirkt strukturierter, weiter, weniger synthielastig, klingt aber immer noch nach mystischem Weltenklang, nur dieses Mal mit herrlich zerrigen Space-Gitarren. Alles flirrt und schwebt in komplexen Rhythmen vor sich hin. Erfindet und zerstört sich. Ein Album mit Suchtpotenzial.«

Jetzt kann die Band es kaum erwarten, erstmals ihre Musik den Bremern vorzustellen, selbstverständlich bei uns im Gastfeld.

Line-up: David Stieffenhofer – Gesang und Bass, Sascha Lukas – Synthesizer und Gitarre, Manuel Lukas – Schlagzeug.

https://soundcloud.com/wyomingtheband
http://www.wyomingtheband.com
https://www.facebook.com/wyomingtheband
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Fr, 11., und Sa, 12. März, jeweils 20:30 Uhr granada Granada
Rebellische Träume. Rote Erde, heiße Sonne. Granada?? So ähnlich.

Granada ist eine neue vierköpfige Band aus Hamburg. Gegründet im Frühjahr 2014, hat sie im vergangenen Juli bereits ihr erstes Album herausgebracht: »Love Me Aron«.

Die Band kommt unerwartet britisch und mit besten rauen Songs daher. Ihr Sound schlägt angenehm erfrischend aus in viele Richtungen: von rotzig-rockig, optimistisch-leicht bis hin zu melancholisch-hungrig. Dazu kommen ein paar Synthi- und Disco-Beats und beschwingen Füße und Hüften. Treibend, tragend, tanzbar.

Die Lyrics von Sänger und Komponist Aron Pfeil sind englisch und voll Poesie. Und so, wie er sich durch seine Musik von aufgestauten Energien befreit, werden auch die Zuhörer eingeladen, selbiges zu tun und sich in kleinen Momenten der Katharsis den Melodien hinzugeben. Inspiriert von Künstlern wie Damon Albarn, Alex Turner und John Lennon, präsentiert Aron seine ganz eigene Art von hanseatischem Britpop. Musik aus dem Jetzt – verankert in guten vergangenen Zeiten. Mit viel Bauchgefühl und Aron Pfeils unverkennbarer Stimme.

GranadaMit sieben hatte Aron begonnen, Gitarre zu spielen, mit 15 gründete er seine erste Band. Zunächst vom Grunge geprägt, entdeckt er bald seine Vorliebe für britischen Pop. Mit der Band Sprout (2003 bis 2010) macht er bereits ordentlich Furore. Nach längeren Auslandsaufenthalten ist Aron im Frühjahr 2013 zurück in Hamburg, mit im Gepäck: Zehn Songs, die gespielt und aufgenommen werden wollen.

Mit Mattheo Dalange trifft er die Vorbereitungen, dann geht es ins Studio. Mattheo übernimmt die Drums, alles andere spielt Aron selber ein. Für die Bühne braucht es noch ein paar mehr Hände und im Frühjahr 2014 steigen Markus Krauss (Bass) und Pauline Geyer (Keyboard, Gesang) mit ins Boot. Granada ist geboren. Ein farbenfrohes Gebinde der Unterschiedlichkeiten, das funktioniert. Eine Band, die noch an ihrem spannenden Anfang steht und schon motiviert mit den Hufen scharrt.

Die Zeit schreibt: »Ihre Songs sind melodisch eingängig und wirken trotzdem noch angenehm ungehobelt.«

Am 10.10.2015 spielte die Band vor 250.000 Leuten bei der Demo gegen TTIP und CETA in Berlin. Jetzt kann sie es kaum erwarten, ihre Musik im Gastfeld erstmals den Bremern vorzustellen.

https://soundcloud.com/granadamusic
https://www.youtube.com/watch?v=nS3gz3QKIQo (»Off The Cuff«, acoustic version)
https://www.facebook.com/GRANADA-Band-763057953810366

Support:




Jan JakobJan Jakob ist ein 27-jähriger Singer/Songwriter aus Hannover. Seine Songs mit Surf-Anklängen sind teils träumerisch, teils energiegeladen. Im April 2012 erschien sein Debütalbum »Public Secrets«, jetzt brandneu der Longplayer »Story That My Grandma Told« (Dezember 2015).

https://www.youtube.com/playlist
(Full Album 2015: »Story That My Grandma Told«)
http://janjakob.bandcamp.com
http://www.janjakob.com
Fr, 15., und Sa, 16. April, jeweils 20:30 Uhr The Northern Lies The Northern Lies
Tromsø im Norden Norwegens ist die Heimat von The Northern Lies, sie spielen Folkpop mit etwas Country-Anklängen. Der nordischen Kälte ihrer Heimatstadt jenseits des Polarkreises trotzt die Band mit warmem, fröhlichem Sound, viel Witz, Charme und wunderbarem Songwriting.

Bereits im November 2014 gastierte die Band bei uns im Gastfeld und kommt jetzt mit einer kleinen Veränderung in der Besetzung und ihrem im März erscheinenden zweiten Album »White Desert Blues« zurück.

Line-up: Henry Johnsen (Vocals, Gitarre), Håvard Stangnes (Lead-Gitarre, Mandoline, Pedal-Steel-Gitarre, Harmonika, Vocals), Eric Nilsson (Keyboards), Ida Karoline Nordgård (Bass, Vocals), Mikael Pedersen Jacobsen (Schlagzeug, Vocals)

https://www.youtube.com/watch?v=AIOrH6CxTkw (Musikvideo »Go Out With Me Tonight«)
https://www.youtube.com/watch?v=PkWjMBHb8eI (Musikvideo »Dagger Moon«)
https://www.facebook.com/thenorthernlies

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15. März
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Poetry Nights
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fotoausstellung
Women.
Fotografiert von Katrin Lehmann
Plauener ›Schule‹ poetisch-sinnlicher Fotografie; Teil 3
Ausstellung vom 01.11.2015 bis 29.02.2016
Katrin Lehmann Die Ausstellung ist der dritte Teil einer Reihe, die die Werke junger Fotografinnen aus Plauen vorstellt, die poetisch-sinnlich andere junge Frauen fotografieren. Da diese Fotokünstlerinnen einen eigenen Stil entwickelt haben, sprechen wir von der ›Plauener Schule‹.

Im ersten Teil zeigten wir von Februar bis Mai 2013 Arbeiten von Kristin Lehmann, im zweiten von Juli bis Oktober 2014 Werke von Cindy Steudel. Im dritten Teil folgen nun Fotografien von Katrin Lehmann, der Schwester von Kristin Lehmann.

Katrin Lehmann ist 30 Jahre alt und stammt aus Plauen. Sie studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und beschäftigt sich neben der Fotografie auch mit Film und Malerei. Die Ausstellung im Gastfeld ist ihre erste Einzelausstellung.

»Schwarz ist die einzige Farbe«, schreibt sie zu ihrem nebenstehenden Foto, »Schwarz ist tief. Es ist die Leere von falschen Gesten und aufgesetzten Posen, ist die Leere von Licht, außer einer Reflexion . . . ein flüchtiges Fenster in eine andere Welt. Das Bild zeigt einen Prozess – den Beginn der Endlichkeit. Es ist der Prozess von der Auslöschung der Bilder bis hin zur Verdunklung der Person selbst. Denn die absolute Dunkelheit ist die Freiheit von der permanenten Selbstverwandlung – der ständigen Anforderung, in die Begriffe unserer Welt die Seele zu ordnen.«

Die Berliner Kunstkritikerin Luise Wolf führt zu unserer Ausstellung aus:

»Wache, doch suchende Blicke. Körper, die nicht recht wissen, wie sie sich geben sollen, welche Biegung der Glieder ihr ›Ich‹ auszudrücken vermag. Ein Hauch von Genuss. Eine Geste des Spiels. Die Ausstellung ›Women‹ zeigt Frauen, die in Darstellung klassischer Posen bei gleichzeitiger Unbeholfenheit ungewöhnliche Ansichten auf ihre Körper offenbaren. Oft scheint es, als wandten sie sich an sich selbst oder niemand bestimmten. Sie schauen in die Linse wie in ihr Spiegelbild – mit offenen, die eigene Schönheit untersuchenden Blicken. Ihre Nacktheit erweist sich als experimentelle Suche nach Authentizität.

Ganz persönliche Beziehungen oder anonyme Selbstdarsteller? In der intimen Nähe, die die Fotografin zum Model schafft, bleibt beider Beziehung unbekannt. Die vielen und die eine Person werden im Kontext der Frage nach dem Selbstausdruck gleich bedeutsam. Die Fotografien sind stillgestellte Erinnerungen eines intensiven Tanzes zwischen Beobachterin und Beobachteter. Hinführung und Fortgang der Szene bleibt der Fantasie der Betrachter überlassen. Im Spannungsfeld zwischen Schnappschuss und künstlichem Posieren kann man sich verlieren, im Blick auf das Schöne verweilen, oder aber seine Brüche bemerken. Bloße Andeutungen von Körperzeichen, ungewöhnliche Bildausschnitte, Unschärfe-Effekte oder überdefinierte Kontraste scheinen zu verdecken oder ummanteln, was das Auge sucht. In ambivalenten Szenen, die den Umgang mit Dingen und Materialien der eigenen Geschichte thematisieren, kommt die kritische Auseinandersetzung der Künstlerin mit dem eigenen Schaffen zum Ausdruck. In der Reflexion des Mediums Malerei führt diese Selbstkritik gar zur radikalen Auslöschung – der physischen Übermalung des eigenen Körpers. In anderen Momenten setzt sich die Künstlerin als transparenter Schatten ins Bild, oder als bloß fleischlicher Körper unter Auslassung dessen identitätsstiftender Merkmale.

Katrin Lehmanns Fotografien oszillieren zwischen selbstbewusster Zur-Schau-Stellung des Körpers und radikaler Selbstkritik, zwischen szenischer Momentaufnahme und arrangierter Aktpose. Darin deuten sie die fundamentalen Fragen und Zweifel einer Frauengeneration an, die vielleicht noch nicht zu sich selbst gefunden hat. Die Bilder, die auf dieser Suche nach dem Selbst und dem eigenen Ausdruck entstehen, sind so schön wie provozierend.«


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flixen

Kickern mit dem flix Libero
jeden 4. Montag im Monat
Das alte Tresenregal,
das auf dem Foto vom Eröffnungstag des Gastfelds, dem 16. Oktober 1911, zu sehen ist, galt lange Zeit als verlorengegangen. Fast sechs Jahrzehnte litt es in einem vollgestellten Kellerverschlag, bis es 2011 beim Entrümpeln entdeckt wurde. Man hatte es Anfang 1953 dorthin verbracht, als die Gaststätte dem Zeitgeschmack der 1950er Jahre entsprechend umgestaltet worden war. Mit finanziellen Mitteln des Landesamtes für Denkmalpflege und der Hauseigentümer wurde es aufwendig restauriert und befindet sich heute wieder an seinem angestammten Platz hinter dem Tresen, wo es in seinem alten Glanz erstrahlt.
historisches Bild von der Gaststätte Gastfeld

Gastfeld, das niederdeutsche Wort für Gerstenfeld,
war der Flurname der hiesigen Gegend, bevor sie ab 1875 bebaut wurde. Der Name gründete sich auf den Anbau von Gerste für die Bremer Brauereien. Noch heute wächst im Garten des Hauses vereinzelt wild die Gerste und würde sicherlich gerne zu Bier oder Whisky verarbeitet werden.
wir freuen uns auf sie
gerstenfeld